zwei Tage intensiv an den Themen Mut, Respekt und Selbstbehauptung. Das Trainerteam des Gewaltpräventionszentrums „Verhaltensfabrik“ des Vereins für Aktivität und Prävention aus dem sächsischen Aus-Bad Schlema gestaltete ein abwechslungsreiches Projekt, das die Schülerinnen und Schüler sichtbar bewegte.
Mit Rollenspielen, Teamübungen und alltagsnahen Situationen lernten die Jugendlichen, Konflikte früh zu erkennen, Grenzen zu setzen und gewaltfrei zu kommunizieren. Viele entdeckten dabei völlig neue Seiten an sich. „Ich wusste gar nicht, dass ich so klar Nein sagen kann“, meinte ein Schüler nach einer Übung. Auch die Einsicht, „streiten zu können, ohne dass es eskaliert“, beeindruckte mehrere Teilnehmende.
Besonders sichtbar wurde der Zugewinn an Selbstvertrauen bei stillen oder unsicheren Kindern. DRK Schulsozialarbeiterin Antje Dautz zu ihren Beobachtungen: „Es gab Momente, in denen Kinder über sich hinausgewachsen sind und sich etwas trauten, was sie vorher nicht geschafft haben.“
Neben der persönlichen Stärkung wuchs auch der Zusammenhalt der Klassen. In Gruppenaufgaben unterstützten sich die Jugendlichen gegenseitig und erkannten, wie gut Zusammenarbeit funktionieren kann. Ein Schüler fasste es treffend zusammen: „Gemeinsam sind wir stärker.“
Auch Tage später berichteten Lehrkräfte von mehr Rücksichtnahme und Gesprächsbereitschaft im Schulalltag. Für die Schule steht fest: Dieses Projekt hat nachhaltig Eindruck hinterlassen. Es hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern Herzen erreicht.
