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Mehr als nur Schule: SafeSpace Schulsozialarbeit - 5. Mai Tag der Schulsozialarbeit

Gerade in Zeiten zunehmender Belastungen ist soziale Begleitung wichtiger denn je.

Sie hilft, Probleme frühzeitig wahrzunehmen und ihnen zu begegnen, bevor sie den Bildungsweg gefährden – Corona, Krieg, Klimawandel stellen dabei nur ein paar Schlagworte dar. Zu den Belastungen auf weltpolitischer Ebene kommen darüber hinaus konkrete Herausforderungen in der eigenen Lebenswelt hinzu: Leistungsdruck, Social Media, Mobbing, familiäre Probleme.

Und ganz nebenbei sollen junge Menschen auch noch gerne in die Schule gehen, schließlich findet hier ja ein Großteil des Alltags statt. Es ist daher kaum verwunderlich, dass Sorgen und Konflikte nicht immer bis zum Schulschluss warten können. Schule ist eben mehr als nur ein Ort der Wissensvermittlung – sie ist Erfahrungsraum. 

Und hier kommen wir ins Spiel! Wir – das meint die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in Delitzsch! Ein Angebot der Jugendhilfe nach §1 und §13 des SGB VIII, welches in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist und sich größtenteils an den Schulen der Stadt etablieren konnte. Wir – das sind Hanna Reise in der Erasmus Schmidt Schule – Oberschule der Stadt Delitzsch (DRK), Robert Dommroese und Mariann Delitz in der Artur-Becker-Oberschule Delitzsch (DRK), Antje Dautz in der Pestalozzischule, Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen Delitzsch (DRK), Nadine Franczak in der Grundschule am Rosenweg Delitzsch (DRK) und Julia Lang am Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasium Delitzsch (FAW).

Heute, am 05.05. ist Tag der Schulsozialarbeit – ein guter Anlass, um sichtbar zu machen, was wir machen und warum dieser Beruf weit mehr ist als nur ein Job: Er ist eine Berufung!

Wir sind da, wenn andere nicht zuhören. Wenn es zuhause kracht, die Last auf den Schultern nicht mehr tragbar ist. Wir sind da, wenn die beste Freundin mal wieder zur größten Feindin wird und die Selbstzweifel überhandnehmen. 

Wir sind da – neutral, niederschwellig und direkt vor Ort. Ein entscheidender Punkt dabei ist die Vertraulichkeit: Alle Gespräche unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Durch Beratung, Präventionsangebote, Krisenintervention und Gruppenarbeiten versuchen wir, unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich in ihrer persönlichen, sozialen und schulischen Entwicklung zu begleiten, Ressourcen zu aktivieren und dabei stets das große Ganze im Blick zu behalten. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit Eltern, Lehrkräften, Ämtern und verschiedenen anderen Fachkräften zusammen. 

Denn bei uns geht es nicht um Noten oder Richtig und Falsch. Bei uns zählt der Mensch und das, was dieser mitbringt.

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