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Europäischer Tag des Notrufs 112

Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission haben im Jahr 2009 gemeinsam und aufgrund der im Datum enthaltenen Notrufnummer den 11. Februar zum jährlichen Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt,

Foto: DRK Delitzsch. Fahrzeuge des DRK-Rettungsdienstes vor der Notfallanfahrt der Klinik Delitzsch.

um die europaweite Gültigkeit des Euronotrufs 112 sichtbarer und die Vorteile der europaweiten Notrufnummer bekannter zu machen. Kurz zuvor, im Dezember 2008, wurden die technischen Möglichkeiten geschaffen, dass die jeweiligen Notrufdienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen überall in der Europäischen Union gebührenfrei unter der einheitlichen Notrufnummer 112 erreichbar sind.

Der Notruf 112 muss gewählt werden, wenn es lebensgefährlich wird. Dazu gehören schwere Unfälle, Vergiftungen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, Kreislaufkollaps, schwere Atemnot, starker Blutverlust und andere lebensbedrohliche Situationen. Die Rettungsleitstelle fragt die wichtigsten Daten ab: Was ist wo geschehen? Welche Verletzungen oder Erkrankungen? Wer meldet? Danach sollte man nicht auflegen, sondern Rückfragen der Leitstelle abwarten. Wer nicht sprechen kann, sollte sich durch Klopfen oder andere Geräusche bemerkbar machen und eine Weile nicht auflegen. Der Anruf kann zurückverfolgt werden. Bitte keine Bagatellen an die 112 melden, diese blockieren sonst die echten Notfälle.

Wann hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117?

Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden hilft der Hausarzt oder, wenn dieser nicht dienstbereit ist, der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der 116117. Diese Nummer ist bundesweit der richtige Kontakt beispielsweise bei hohem Fieber in der Nacht oder einer akuten Magenverstimmung am Wochenende. Ihr Anliegen wird aufgenommen und an einen Arzt weitergeleitet. Sie erfahren den Standort der nächsten Bereitschaftsdienstpraxis, die Sie selbst aufsuchen können, bei Bedarf kommt auch ein Arzt zu Ihnen nach Hause. Auch Ihre Fragen, wie Sie sich selbst helfen könnten, werden beantwortet. Infos unter www.116117info.de

Wofür ist der Giftnotruf zuständig?

Er gibt Tipps zur Ersten Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder kann Entwarnung bei harmlosen Substanzen geben. Der Gift-Notruf hat keine bundesweit einheitliche Nummer. Für unsere Region können Sie beispielsweise rund um die Uhr die 030 19240 (Charité-Universitätsmedizin Berlin) oder die 0361 730736 (GGIZ Erfurt, Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) wählen. Wenn Übelkeit, Krämpfe, Erbrechen, Schweißausbrüche, geistige Verwirrtheit, Unruhe oder Schläfrigkeit nach Kontakt mit verdächtigen Substanzen auftreten, dann gleich den Notruf 112 alarmieren.

9. Februar 2018 11:50 Uhr. Alter: 190 Tage