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Bundesfreiwilligendienst beim Roten Kreuz für alle ab 27 Jahren

Nach der Abschaffung der Wehrpflicht und dem Wegfall des Zivildienstes gibt es ab dem 1. Juli 2011 den Bundesfreiwilligendienst. Das Besondere an ihm ist, dass er Interessierten aller Altersgruppen offen steht.

Foto: Andre Zelck. Die Beseitigung von Barrieren während eines Weges gehören zum Selbstverständnis beim Sozialen Fahrdienst des DRK.

Lebenslanges Lernen, soziale Kompetenzen und gesellschaftliche Verantwortung bereichern nicht nur das eigene Leben, sie werden auch im Berufsleben geschätzt und verlangt. Der Freiwilligendienst bietet jungen Freiwilligen die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu erproben und sich neue Berufsfelder zu erschließen. Ältere Freiwillige können mit ihren wertvollen Lebens- und Berufserfahrungen junge oder hilfsbedürftige Menschen bereichern und ihre eigenen Kompetenzen weiterentwickeln.
Wer sich engagiert, tut nicht nur anderen sondern auch sich selbst Gutes. Er lernt andere Menschen und Lebensumstände kennen, übernimmt Verantwortung und stärkt damit das eigene Selbstbewusstsein. Er macht sich dort unentbehrlich, wo Menschen auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.
Freiwillige erleben während ihrer Zeit beim DRK oft nicht nur eine prägende und sinnstiftende Lebensphase, sie werden auch Teil der weltweit größten humanitären Organisation.
„Wer den Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz in Delitzsch absolvieren möchte, kann sein Engagement im Bereich Sozialer Fahrdienst einbringen“, informiert Fahrdienstleiter Jan Schweiger. „Hier leisten Sie dann beispielsweise ganz direkt mobile Unterstützung für Hilfebedürftige und Senioren bei der Erledigung deren Wege. Sei es die Fahrt zu Behörden, Arzt- und Therapiebehandlungen oder auch zu Kur- oder Reha-Maßnahmen.“

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25. Januar 2012 13:24 Uhr. Alter: 115 Tage