Nächtlicher Ernstfall für die Katastrophenschützer vom Roten Kreuz
In der Nacht zum Samstag (09.12.2011) verunglückte auf der BAB 9 zwischen den Anschlussstellen Halle/Saale und Wiedemar ein polnischer Reisebus.

Foto: DRK Delitzsch. Die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Brehna verladen das aus dem verunglückten Bus geborgene Gepäck, dahinter warten die zum Transport der nicht verletzten Passagiere bereitgestellten Mannschaftsbusse des DRK-Katastrophenschutzes aus Delitzsch.
Aus bisher ungeklärter Ursache kam der mit Touristen besetzte Bus von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitblanke und rutschte in einen Graben. Beide Fahrer sowie weitere sechs Insassen wurden dabei verletzt. Neben der
freiwilligen Feuerwehr aus Brehna, den Rettungsdiensten des DRK aus Delitzsch, Halle und Bitterfeld, sowie der Autobahnpolizei, wurden auch der Organisatorische-Leiter Rettungsdienst, der Leitende Notarzt und die ehrenamtlichen Helfer des Einsatzzuges des Katastrophenschutzes vom Roten Kreuz in Delitzsch zur Unfallstelle gerufen. Denn genau für dieses Teilstück der in westlicher Richtung an der Loberstadt vorbeiführenden Autobahn zeichnet die DRK-Bereitschaft mit ihrem Betreuungsdienst verantwortlich.
Mit drei Fahrzeugen ging es um 4.25 Uhr direkt zum Einsatz. Mit den Mannschaftstransportwagen wurden die unverletzten Fahrgäste zur Raststätte Köckern an die von der Polizei eingerichteten Sammelstelle gebracht. Während die beiden Busfahrer vorerst in anliegenden Kliniken verbleiben, konnten die nur leicht verletzten Fahrgäste mit Anbruch des Morgens aus der Delitzscher Klinik entlassen und durch den Rotkreuz-Fahrdienst ebenfalls zurück zur Sammelstelle verbracht werden.
Die Reisegruppe setzte daraufhin in einem anderen Bus die Weiterreise nach Frankreich fort.

